Register Km–Kq

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Ka–Kd Ke–Kl [Km–Kq] Kr–Kz

KMU, Karl-Marx-Universität

Knapp, Georg Friedrich (1842–1926), Statistiker; seit 1867 Direktor des Statistischen Amtes, 1869–1874 Professor für Statistik an der Universität

Knappertsbusch, Hans (1888–1965), Dirigent, 1918–1919 Erster Kapellmeister der Stadttheater Leipzig Deutsche Bibliothek

Knauer, August (1885–1928), Textilmaschinen-Fabrikant und Stifter in MölkauAugust-Knauer-Straße

Knaur, Immanuel August Hermann, Bildhauer; * 3. April 1811 in Leipzig, † 1. April 1872 ebenda; schuf unter anderem das Gellert­denkmal sowie die Porträt­büsten für das Alte Bach­denkmal und das Zöllner­denkmal ◊ seit 1906 Knaur­straße

Knaurstraße, Anliegerstraße in Gohlis; ✉︎ 04155; mittlere Wohn­lage; am 8. April 1905 mit Wirkung zum 1. Januar 1906 nach Hermann Knaur benannt; Sanierungsgebiet!

Knauthain
  1. eine 553,2 Hektar große Gemarkung im Südwesten
  2. ehemaliges Rittergut südwestlich von Leipzig Ansicht
  3. ehemalige Gemeinde südwestlich von Leipzig; Gassengruppendorf links der Weißen Elster, 1182 als Hagin erwähnt; 1 156 Einwohner (1925); 1936 eingemeindet ◊ Knauthainer Straße Historisches Ortsverzeichnis

Knauthain-Hartmannsdorf, von 1993 bis 2000 ein Ortsteil im Stadtbezirk Südwest; nach Abtrennung von Hartmannsdorf 2001 in Knautkleeberg-Knauthain umbenannt mehr...

Knauthain-Knautkleeberg, 1992 ein Ortsteil im Stadtbezirk Südwest; nach Anschluss von Hartmannsdorf 1993 in Knauthain-Hartmannsdorf umbenannt mehr...

Knauthainer Elstermühlgraben, ein 6,4 km langer Mühlgraben links der Weißen Elster; zweigt südlich von Hartmannsdorf ab, durchquert Hartmannsdorf, Knauthain, Knautkleeberg und Windorf und mündet in Großzschocher wieder in die Elster

Knauthainer Park, Grünanlage in Knauthain; 80 133 Quadratmeter groß; Parkteich

Knauthainer Straße
  1. Anliegerstraße in Klein­zscho­cher; ✉︎ 04229; mehrfach unterbrochen! mittlere Wohn­lage; am 13. November 1896 nach der ehemaligen Gemeinde Knaut­hain benannt, aber keine Richtungsstraße!
  2. bis 1928 Name des in Windorf liegenden Teils der Dieskaustraße; als Richtungsstraße benannt
Knautkleeberg
  1. eine 311,5 Hektar große Gemarkung im Südwesten
  2. ehemalige Gemeinde südwestlich von Leipzig; Gassendorf links der Weißen Elster; 1190 als Cleberg erwähnt; gehörte zum Rittergut Knaut­hain, später zum Rittergut Lauer; 2 538 Einwohner (1925); 1930 eingemeindet Historisches Ortsverzeichnis

Knautkleeberg 69 e.V., Kleingartenanlage am Wildentensteig (Knautkleeberg)

Knautkleeberg-Knauthain, seit 2001 ein Ortsteil im Stadtbezirk Südwest mehr...

Knautnaundorf
  1. eine 859,5 Hektar große Gemarkung im Südwesten
  2. ehemalige Gemeinde südwestlich von Leipzig; Gassendorf; 1277 als Nuendorf erwähnt; gehörte zum Rittergut Knaut­hain; 559 Einwohner (1990); 1994 zu Kulkwitz; 1999 eingemeindet Historisches Ortsverzeichnis

Knautnaundorfer Anger, Anliegerstraße in Knautnaundorf; ✉︎ 04249; einfache Wohn­lage

Knautnaundorfer Straße
  1. Anliegerstraße in Knaut­hain (Nr. 1–55 und 2–68), Hartmanns­Mdorf (Nr. 133– und 136–138) und Knaut­naundorf (Nr. 201–247 und 242); ✉︎ 04249; einfache (Nr. 9–247 und 2–242) sowie mittlere (Nr. 1–3a) Wohn­lage
  2. bis 1992 Name der Azaleenstraße in Hartmannsdorf

Knesebeckstraße, Anliegerstraße in Liebertwolkwitz; ✉︎ 04288; mittlere Wohn­lage

Kneutling, Joachim von († 1552), Professor der Rechtswissenschaften

Knick, Arthur Adolf Alfred (1883–1944), Mediziner, Professor an der Universität Professorenkatalog Leipzig

Knochenplatz, inoffizielle Bezeichnung für den Karl-Heine-Platz mehr...

Knöfler, Friedrich, Beamter; * 17. Mai 1883 in Leipzig, † 1. Juli 1944 im Zuchthaus Waldheim; NS-Opfer ◊ seit 1947 Knöfler­straße

Knöflerstraße, Anliegerstraße in Gohlis; ✉︎ 04157; mittlere Wohn­lage; 1936 Pionier­straße benannt, am 9. Juli 1947 mit Wirkung zum 15. Juli 1947 nach Friedrich Knöfler umbenannt

Knop, Wilhelm, Chemiker; * 28. Juni 1817 in Altenau, † 28. Januar 1891 in Leipzig; 1856–1866 Leiter der Landwirtschaftlichen Versuchsstation ◊ seit 1905 Knop­straße Leipziger Biographie

Knopstraße, Anliegerstraße in Möckern; ✉︎ 04159; einfache Wohn­lage; ursprünglich ein Teil des Kirchwegs, am 14. Februar 1905 nach Wilhelm Knop umbenannt

Knorr, Julius, Pianist und Klavierlehrer; * 22. September 1807, † 17. Juni 1861 in Leipzig; trat 1831 im Gewandhaus auf; mit Robert Schumann befreundet; 1834/35 Redakteur der »Neuen Leipziger Zeitschrift für Musik«; schrieb Studienwerke und Klavierschulen

Knorrstraße, Anliegerstraße in Althen; ✉︎ 04319; einfache (Nr. 2–14) sowie mittlere (Nr. 1–17) Wohn­lage

Knoteck, Johanna »Hansi« Aurelia (1914–2014), Schauspielerin Deutsche Bibliothek

Knüpfer, Nicolaus (1603?–1660?), Historienmaler

Knüpfer, Sebastian, Philologe; ~ 6. September 1633 in Asch, † 10. Oktober 1676 in Leipzig; seit 1657 Thomaskantor Leipziger Biographie

Knuth (Familie; auch »Knauth«), im 13. Jahrhundert Rittergutsbesitzer im Südwesten von Leipzig

Knuth, Dietrich, 1289 als erster Besitzer des Rittergutes Knauthain erwähnt ◊ seit 1937 Knuthstraße

Knuthstraße, Anliegerstraße in Knauthain; ✉︎ 04249; einfache Wohn­lage; nach D. Knuth benannt

Kob, Carl Christian, Kauf- und Handelsherr, 1790–1796 Mitglied der Gewandhaus­direktion Leipziger Biographie

Kob, Johann Philipp († 1731), Kaufmann und Stifter Leipziger Biographie

Kob, Johanna Sophia geborene Peinemann († 1796), Witwe des Kaufmanns Karl Ludwig Kob; Stipendien­stifterin

Kober, Karl Max (1930–1987), Kunst­wissenschaftler, seit 1976 Professor für Gegenwarts­kunst an der Universität

Köbis, Albin (1892–1917), Heizer, als Führer eines Matrosen­aufstandes erschossen ◊ seit 1958 Köbisstraße

Köbisstraße, Anliegerstraße in Reudnitz; ✉︎ 04317; einfache Wohn­lage; nach A. Köbis benannt

Köbler, Robert (1912–1970), Cembalist und Organist, Professor an der Musikhochschule

Kobsches Haus, früherer Name des ehemaligen Schletterhauses Petersstraße 26 in der Altstadt mehr...

Koburger Brücke, Straßenbrücke der Koburger Straße über die Mühlpleiße

Koburger Straße, Hauptverkehrsstraße im Süden; ✉︎ 04277; einfache (Nr. 3–17 und 8–12a) sowie mittlere (Nr. 14–48) Wohn­lage; führt von der Wolfgang-Heinze-Straße (Connewitz) nach Raschwitz; 1902–2015 Straßenbahn

Koch, Christian Traugott (1752–1826), Ratsherr (»Pro­consul«) Leipziger Biographie

Koch, Christiane Henriette geborene Merleck (1731–1804), Schauspielerin

Koch, Conrad (»Wimpina«, 1460?–1531), Theologe und Dichter; seit 1491 Professor an der Universität, 1494 Rektor, 1506 Gründungsrektor in Frankfurt an der Oder

Koch, Georg August (1883–1963), Schauspieler, 1921–1930 am Schauspielhaus Deutsche Bibliothek

Koch, Heinrich Gottfried (1705–1775), Schauspieler und Theaterprinzipal, wirkte 1749–1771 in Leipzig

Koch, Jodokus (»Justus Jonas«, 1493–1555), Theologe ◊ seit 1902 Jonasstraße

Koch, Julius Christian (1792–1860), Schauspieler, 1817–1832 in Leipzig

Koch, Karl Gottlob (1719–1782), Bürgermeister

Koch, Michael (1677–1741), Kaufmann und Ratsherr Leipziger Biographie

Koch, Otto (1810–1876), Rechtsanwalt und Notar; seit 1849 Bürgermeister; Ehrenbürger ◊ seit 1873 Kochstraße; seit 1899 Kochdenkmal Leipziger Biographie Biogramm

Koch, Robert (1843–1910), Mikrobiologe; Robert-Koch-Klinik, Robert-Koch-Park, seit 1934 Robert-Koch-Platz

Kochdenkmal, für O. Koch; seit 1899 im »Schillerpark« mehr...

Kochs Hof, ehemaliger barocker Gebäudekomplex Markt 3 / Reichsstraße 15; 1735–1739 errichtet, im 2. Weltkrieg zerstört

Kochstraße, Anliegerstraße in der Südvorstadt (Nr. 1–63 und 2–80a, ✉︎ 04275) sowie Connewitz (Nr. 85–121 und 84–138, ✉︎ 04277); einfache (Nr. 85), mittlere (Nr. 109–121 und 84–138) sowie gute (Nr. 1–63 und 4–80a) Wohn­lage; im Mittelalter Teil der via imperii, 1872–1881 Straßenbahn; nach Otto Koch benannt; seit 1995 z.T. Sanierungsgebiet! mehr...

Kockel, Richard (1865–1934), Gerichtsmediziner, 1900 Gründer und bis 1934 Direktor des Instituts für Gerichtsmedizin der Universität Professorenkatalog Leipzig

Koebe, Paul (1882–1945), Mathematiker; 1911–1914 und seit 1926 Professor am Mathematischen Institut

Koehler, K. F., Antiquariat und Verlag, am 7. April 1789 durch Karl Franz Koehler gegründet; seit 1894 im Täubchenweg 21; seit 1918 zur Koehler & Volckmar AG & Co.; seit 1948 in Stuttgart

Koehler, Karl Franz Gottlieb (1764–1833), Buchhändler; gründete 1789 die Fa. K. F. Koehler ◊ seit 1925 Koehlerstraße Leipziger Biographie

Koehler, Karl Franz (1805–1872), Verlagsbuchhändler (Fa. K. F. Koehler) und seit 1847 Antiquar, Sohn von K. F. Koehler (1764–1833)

Koehler, Karl Franz (1843–1897), Verlagsbuchhändler (Fa. K. F. Koehler), Sohn von K. F. Koehler (1805–1872) Leipziger Biographie

Koehler, Paul (* 1885), Antiquar

Koehlerstraße, kurze Anliegerstraße in Reudnitz; ✉︎ 04315; einfache (Nr. 4–12) sowie mittlere (Nr. 7) Wohn­lage; nach Karl Franz Koehler (1764–1833) benannt

Koelliker, Theodor (1852–1937), Chirurg, Professor an der Universität Professorenkatalog Leipzig

Koelsch, Michael (* 1958), Diplom-Ingenieur, Architekt, Stadtrat

Koenneritz, Léonce Robert, Freiherr von (1835–1890), 1876 Kreishauptmann von Leipzig; 1891–1965 und seit 1991 Könneritzstraße Leipziger Biographie Biogramm

Koerber, Lenka von (1888–1958), Schriftstellerin

Kögelsiedlung, in Portitz

Kögl, Clemens (1808–1845), Historienmaler

Kögler, Hermann (* 1885), Komponist und Pianist

Kohl, Fritz (1885–1947), Mediziner; Mitbegründer und seit 1928 Vorstand der Mitteldeutschen Rundfunk AG; ging 1935 nach London

Kohl, Horst (1855–1917), Historiker, seit 1903 Gymnasiallehrer am Königin-Carola-Gymnasium; Bismarckforscher

Kohlenstraße, Anliegerstraße in der Südvorstadt; ✉︎ 04107; gute Wohn­lage; zum Teil Sanierungsgebiet!

Köhler, Gottlieb Heinrich (1765–1833), Musiker (Flöte) und Komponist

Köhler, Heinz (1928–1986), Verleger, 1961–1976 Leiter der Verlagsgruppe Bibliographisches Institut Leipzig, Verlag Enzyklopädie Leipzig und Max Niemeyer Verlag Halle; 1966–1971 Vorsteher des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler, 1976–1986 Direktor des Leipziger Kommissions- und Großbuchhandel Stiftung Aufarbeitung

Köhler, Jakob (1449–1519), Theologe, seit 1493 Probst des Augustiner-Chorherrenstifts St. Thomas

Köhler, Johann Gottfried (1764–1835), Lehrer, zuletzt an der Bürgerschule Leipziger Biographie

Köhler, Siegfried (* 1927), Komponist und Musikwissenschaftler

Köhler, Uwe (* 1956), Gynäkologe, seit 1980 Chefarzt der Eitingon-Frauenklinik

Köhler-Richter, Emmy (1918–2013), Tänzerin und Choreographin Leipziger Biographie

Köhler-Siegel, Ute (* 1968), Lehrerin, SPD-Stadträtin

Kohlgartenstraße, nach den ehemaligen Kohlgärten benannt
  1. Hauptverkehrstraße in Reudnitz; ✉︎ 04315; mittlere Wohn­lage; Straßenbahn (nicht im planmäßigen Linienbetrieb)
  2. bis 1906 Name des Kohlgartenwegs in Anger-Crottendorf

Kohlgartenweg, kurze Anliegerstraße in Crottendorf; ✉︎ 04318; einfache (Nr. 3 und 2–6) sowie mittlere (Nr. 5–7) Wohn­lage; nach den ehemaligen Kohlgärten benannt

Kohlweg, Anliegerstraße in Schönefeld; ✉︎ 04347; führt als unbebauter Fußweg nach Sellerhausen, wo er in die Bennigsen­straße mündet; einfache (Nr. 51) sowie mittlere (Nr. 2–36) Wohn­lage; nach den ehemaligen Kohlgärten benannt

Köhn, Erich (1896–1944), Fotograph, KPD-Politiker ◊ seit 1950 Erich-Köhn-Straße, 1979–1992 Erich-Köhn-Oberschule

Kohner, Moritz (1818–1877), Kommissionshändler, 1872–1877 erster Präsident des Deutsch-Israelitischen Gemeindebunds, 1874 erster Jude in der Stadt­verordneten­versammlung

Köhraer Straße, Anliegerstraße in Connewitz; ✉︎ 04277; einfache Wohn­lage

Kohrener Straße, Anliegerstraße in Connewitz; ✉︎ 04277; einfache Wohn­lage

Kolbe, Hermann (1818–1884), Chemiker ◊ seit 1906 Kolbestraße

Kolbestraße, kurze Anliegerstraße in Plagwitz; ✉︎ 04229; mittlere Wohn­lage; nach Hermann Kolbe benannt mehr...

Köler, Henning (1600?–1656), Buchdrucker, heiratete 1633 die Witwe von A. Lamberg und führte dessen Druckerei weiter; seit 1634 Bürger

Kollmann, Artur (1858–1941), Urologe, Professor an der Universität, Puppen-Sammler Professorenkatalog Leipzig

Kollmann, Christian Ernst (1792–1855), Verlagsbuchhändler

Köllmann, Gustav (1874–1966), Maschinenbau-Unternehmer

Kollwitz, Käthe geborene Schmidt (1867–1945), Graphikerin, Malerin und Bildhauerin ◊ seit 1945 Käthe-Kollwitz-Straße, Käthe-Kollwitz-Schule FemBio

Kolmarer Straße, 1936–1950 Name der Goyastraße im Waldstraßenviertel

Kolmberg, Erhebung südöstlich von Zuckelhausen; 152,4 m üNN

Kölmel, Michael (* 1954), Unternehmer

Kolmsiedlung, im Süden von Stötteritz

Kolmstraße, Anliegerstraße in Stötteritz (Nr. 1–101 und 2–82) und Probstheida (Nr. 105–111 und 84); ✉︎ 04299; einfache (Nr. 1–13 und 2–4) sowie mittlere (Nr. 17–111 und 12–84) Wohn­lage

Köln, Name des Niederflurgelenktriebwagens Nr. 1204

Kolonie Kleinzschocher, offizieller Name des im Volksmund »Meyersdorf« genannten Gebäudekomplexes in Kleinzschocher; 1908–1914 angelegt, 1933–1937 erweitert mehr...

Koloniestraße, Anliegerstraße in Wahren; ✉︎ 04159; einfache Wohn­lage

Kolonnadenstraße, Anliegerstraße in der Inneren Westvorstadt; ✉︎ 04109; sehr gute Wohn­lage

Kolof, Lorenz Christoph von (1711–1778, geborener Mizler), Musikwissenschaftler, studierte 1731–1734 in Leipzig, Schüler von J. S. Bach

Kolping, Adolph (1813–1865), katholischer Theologe, Gründer der katholischen Gesellenvereine ◊ seit 1993 Kolpingweg

Kolpingweg, kurze Anliegerstraße in der Siedlung Grünau; ✉︎ 04209; einfache Wohn­lage; nach Adolph A. Kolping benannt

Komarov, Vladimir Mikhailovich (1927–1967), russischer Raumfahrer ◊ seit 1975 Komarowstraße

Komarowstraße, Anliegerstraße in Mockau; ✉︎ 04357; einfache Wohn­lage; nach V. M. Komarov benannt

Komenský, Jan Ámos (1592–1670, »Comenius«), mährischer Theologe und Pädagoge ◊ Comeniusbücherei, seit 1893 Comeniusstraße

Kometenweg, unbebauter Fuß-/Radweg in Grünau (Wohnkomplex 7); ✉︎ 04205

Kommandant-Prendel-Allee, Anliegerstraße in Probstheida (Nr. 93–113 und 104–116) und Stötteritz (Nr. 61–91a und 76–102); ✉︎ 04299; einfache (Nr. 63) sowie mittlere (Nr. 61–61a, 67–113 und 76–116) Wohn­lage; nach V. A. F. von Prendel benannt

Kommandant-Trufanow-Straße, 1985–1999 Name der Trufanowstraße in der Nordwestvorstadt mehr...

Kömmlitzer Weg, Anliegerstraße in Breitenfeld; ✉︎ 04158; einfache Wohn­lage

Kommunale Gliederung, 1992 beschlossene Strukturierung der Stadt in Stadtbezirke und Ortsteile mehr...

Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH, Wasser-Versorgungs- und Entsorgungs-Unternehmen, ca. 550 Angestellte Netzauftritt

Kommunalgarde, ehemalige paramilitärische Zwangsorganisation aller Bürger; 1830 entstanden, 1867 aufgelöst

Komödienhaus, ursprünglicher Name des Alten Theaters auf der Ran­städter Bastei

Komödienhaus, 1929–1932 eine Bühne in der Tauchaer Straße, bis 1929: Battenberg-Theater, ab 1932: Die Bühne

König-Albert-Allee, bis 1947 Name der Anton-Bruckner-Allee im Clara-Zetkin-Park mehr...

König-Albert-Brücke, Straßenbrücke der Karl-Heine-Straße über den Karl-Heine-Kanal, 1874 erbaut

König-Albert-Gymnasium, seit 1900 Name des Königlichen Gymnasiums in der Parthenstraße 1; 1943 zerstört

König-Albert-Haus, Name des Geschäftshauses Markt 9; 1913 errichtet mehr...

König-Albert-Kaserne, 1914–1918 Name des nördlichen Teils der heutigen General-Olbricht-Kaserne in Möckern; Standort des 2. Ulanen-Regiments Nr. 18

König-Albert-Park, westlich der Altstadt; 1897/98 angelegt, 1955 im Clara-Zetkin-Park aufgegangen mehr...

König-Albert-Passage, 1890 geplante, aber nicht realisierte Passage zwischen Hôtel de Pologne (Hainstraße 16/18) und Katharinenstraße

König-Albert-Straße
  1. 1905–1911 Name der Laubestraße in Möckern
  2. bis 1913 Name der Newtonstraße in Dölitz
  3. 1899–1919 Name eines Teils der Essener Straße

König-Georg-Kaserne, 1914–1918 Name der Kaserne des 7. Infanterie-Regiments Nr. 106 (später Georg-Schumann-Kaserne) in Möckern

König-Georg-Straße, 1904–1947 Name der Karl-Schurz-Straße in Leutzsch mehr...

König-Johann-Brücke, Straßenbrücke der Zscho­cher­schen Straße über den Karl-Heine-Kanal; 1862 erbaut, 1997/99 erneuert mehr...

König-Johann-Straße, bis 1947 Name der Tschaikowskistraße im Waldstraßenviertel mehr...

Königin-Carola-Gymnasium, ehemalige staatliche Schule (humanistisches Gymnasium) in der Bernhard-Göring-Straße 62; 1902 eröffnet und nach Königin Carola benannt; in den 1930er Jahren zunächst in »Friedrich-Nietzsche-Schule«, dann in »Günther-Prien-Schule« umbenannt; 1943 zerstört

Königin-Carola-Straße, ehemaliger Name eines Teils der Faradaystraße in Möckern mehr...

Königliches Palais, spätklassizistisches Gebäude Goethestraße 7 / Ritterstraße 26, 1860–1861 errichtet, heute von der Universität genutzt

Königreich Sachsen, 1806–1918 mehr...

Königsbau, seit 1913 Name des Geschäftshauses Goethestraße 1 / Ritterstraße 4, 1911 errichtet, später erweitert; 1998–2000 saniert

Königsdenkmal, 1780–1937 auf dem Königsplatz, seitdem im Gohliser Schlösschen mehr...

Königshaus, seit 1904 Name des barocken Bürgerhauses Markt 17 mehr...

Königshauspassage, zweiarmiger Durchgang im Königshaus, führt vom Markt auf den Neumarkt; 1932 angelegt, 1961–1963 mit der Mädlerpassage, der Messehofpassage und der Messehauspassage verbunden

Königspavillon-Lichtspiele, 1913–1935 Kino in der Promenadenstraße 8 (Westvorstadt); danach: City-Lichtspiele

Königsplatz, 1839–1945 Name des Wilhelm-Leuschner-Platzes mehr...

Königsteinstraße, Anliegerstraße in Grünau (Wohnkomplex 8); ✉︎ 04207; einfache Wohn­lage

Königstraße
  1. bis 1906 Name der Prinz-Eugen-Straße (Connewitz)
  2. bis 1928 Name des Wahrner Teils der Friedrich-Bosse-Straße
  3. bis 1947 Name der Goldschmidtstraße (Südostvorstadt)

Konitzer Weg, 1933–1950 Name der Dostojewskistraße in Mockau

Konkathedrale des Hl. Alexius, offizieller Name der Russischen Gedächtniskirche mehr... Netzauftritt

Konkély, Richard († 1897), Maler Leipziger Biographie

Könneritz, Freiherren von, siehe: Koenneritz

Könneritzbrücke, Stahlbogenbrücke der Könneritz­straße über die Weiße Elster, 1869 erbaut, 1899 erneuert, verbindet Plagwitz mit Schleußig

Könneritzstraße, Hauptverkehrsstraße in Schleußig; ✉︎ 04229; mittlere (Nr. 101–107 und 104–110) sowie gute (Nr. 1–95, 2–102 und 112–114) Wohn­lage; nach L. R. Freiherr von Koenneritz benannt; führt von der Könneritzbrücke zur Antonienstraße; Straßenbahn mehr...

Konrad-Hagen-Platz, rechteckiger Straßenplatz mit Randbebauung in der Siedlung Marienbrunn (Connewitz); ✉︎ 04277; fortlaufend im Uhrzeigersinn nummeriert; mittlere Wohn­lage; nach K. Hagen benannt

Konradstraße, Anliegerstraße in Volkmarsdorf; ✉︎ 04315; einfache Wohn­lage; nach C. A. Graf von Kleist vom Loß benannt

Konservatorium der Musik, 1843 durch F. Mendelssohn Bartholdy gegründet; 1941 in Hochschule für Musik umbenannt mehr...

Konstantinstraße, Anliegerstraße in Reudnitz und Neuschönefeld (Nr. 29); ✉︎ 04315; einfache (Nr. 29) sowie mittlere (Nr. 13–19 und 2–16)Wohn­lage

Konwitschny, Franz (1901–1962), Dirigent; seit 1949 Gewandhauskapellmeister Leipziger Biographie Biogramm

Konwitschny, Peter (* 1945), Opernregisseur Sächsische Akademie der Künste Biogramm

Konzerthaus, eine Bezeichnung des (2.) Gewandhauses im Musikviertel mehr...

Kopernik, Mikołaj (»Kopernikus«, 1473–1543), Astronom ◊ seit 1950 Kopernikusstraße

Kopernikus-Apotheke, Jupiterstraße 48 (Grünau-Nord, Wohn­komplex 7)

Kopernikusstraße, Anliegerstraße in der Siedlung Mockau; ✉︎ 04357; einfache Wohn­lage; nach M. Kopernik benannt

Koppe, Johannes, Architekt; * 24. Juni 1883 in Leipzig, † 13. Mai 1959 ebenda; Biogramm

Kopperschläger, Gerhard (* 1935), Biochemiker, seit 1981 Professor an der Universität

Korff, Hermann August, Germanist; * 3. April 1882 in Bremen, † 11. Juli 1963 in Leipzig; Dr.phil., 1925–1954 Professor für deutsche Literaturgeschichte an der Universität; 1929/30 und seit 1955 Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig SAW

Korger, Hildegard (* 1935), Typographin und Kalligraphin Leipziger Biographie

Kormart, Georg († 1671), Zeitungsschreiber

Kornblumenweg, Anliegerstraße in Wiederitzsch; ✉︎ 04158; einfache Wohn­lage

Körner, Annette (* 1962), Geschäftsführerin, Stadträtin

Körner, Christian Gottfried (1756–1831), Jurist und Musiktheoretiker; Vater von Theodor Körner; Freund und Mäzen von Friedrich Schiller

Körner, Johann Gottfried (1726–1785), Theologe, Pastor an der Thomaskirche, Superintendent, Professor an der Universität; Vater von C. G. Körner Leipziger Biographie

Körner, Konrad (* 1941), Musiker (Saxophon/Klarinette), 2003–2006 Rektor der Hochschule für Musik und Theater

Körner, Theodor (1791–1813), Dichter ◊ seit 1863 Körnerstraße, seit 1875 Körnerplatz; seit 1891 Körnerdenkmal; seit 1913 Körnerstein; außerdem: Theodor-Körner-Oberschule, Theodor-Körner-Schule, Theodor-Körner-Kaserne

Körner-Apotheke, Dieskaustraße 51 (Kleinzschocher), 1886 eröffnet

Körnerdenkmal, zum Gedenken an T. Körner
  1. 1891–1938 vor der römisch-katholischen St. Trinitatiskirche, seit 1953 am Martin-Luther-Ring Fotographie
  2. 1938–1943 vor der römisch-katholischen St. Trinitatiskirche, mit deren Trümmern beseitigt

Körnerhaus, Gedenkstätte für T. Körner in der Huttenstraße 2a (Großzschocher)

Körnerplatz, Grünanlage (2 660 Quadratmeter groß) mit Randbebauung in der Südvorstadt; ✉︎ 04107; gute Wohn­lage; nach Theodor Körner benannt

Körnersteg, Straßenbrücke eines Fuß-/Radwegs über den Knauthainer Elstermühlgraben in Windorf

Körnerstein, Findling im Waldstück In den Schönen (Großzschocher), seit 1913 Denkmal für T. Körner

Körnerstraße, Anliegerstraße in der Südvorstadt; ✉︎ 04107; gute Wohn­lage; nach Theodor Körner benannt mehr...

Körnertafel, zum Gedenken an T. Körner, 1936–1942 am Neuen Theater, 2000 erneuert an der Rückseite des Opernhauses mehr...

Körnerweg, Anliegerstraße in Mölkau; ✉︎ 04316; mittlere Wohn­lage

Kornweg, Anliegerstraße in See­hausen; ✉︎ 04356; mittlere Wohn­lage

Korolenko, Vladimir Galaktionovich (1853–1921), russischer Schriftsteller ◊ seit 1950 Korolenkostraße

Korolenkostraße, Anliegerstraße in der Siedlung Mockau; ✉︎ 04357; einfache Wohn­lage; nach V. G. Korolenko benannt

Korso-Lichtspiele, 1913 Kino in der Dresdner Straße 14 / Antonstraße 1 (Ostvorstadt); vorher: Lichtspiele, danach: Ost-Theater-Lichtspiele

Korso-Theater, 1908–1910 Kino in der Schützenstraße 21 (Ostvorstadt); danach: Rote Wand

Körte, Alfred (1866–1946), klassischer Philologe, 1917–1934 Professor an der Universität

Korte, Gottlieb (1698–1731), Jurist und Philologe Leipziger Biographie

Körting, Max (1862–1948), Ingenieur, Bogenlampen- und Leuchtenfabrikant

Kosakenweg, Anliegerstraße in der Siedlung Meusdorf; ✉︎ 04289; einfache Wohn­lage; nach den an der Völkerschlacht teilnehmenden Kosaken benannt

Koschaker, Paul (1879–1951), Rechtswissenschaftler, 1915–1936 Professor an der Universität; seit 1917 Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften Professorenkatalog Leipzig

Koskull, Nikolaus Karl Ernst, Reichsgraf von (1843–1898), Diplomat Leipziger Biographie

Kosmos-Theater, 1908–1911 Kino in der Windmühlenstraße 11/13 (Südostvorstadt)

Kösner Straße, Anliegerstraße in Lindenau; ✉︎ 04177; einfache Wohn­lage; nach Bad Kösen benannt; Sanierungsgebiet! mehr...

Kossaer Straße, Anliegerstraße im Gewerbegebiet Podelwitz-Süd; ✉︎ 04356; einfache Wohn­lage

Kösser, Theodor (1854–1929), Architekt (entwarf u.a. die Mädlerpassage)

Kossmat, Franz (1871–1938), österreichischer Geologe, 1913–1934 Professor für Geologie und Paläontologie sowie Direktor des Geographischen Instituts der Universität

Kossok, Manfred (1930–1993), Historiker, seit 1963 Professor an der Universität

Köster, Albert (1862–1924), Theater- und Literaturhistoriker, seit 1899 Professor an der Universität

Köster, Georg (1867–1932), Mediziner, Professor an der Universität Professorenkatalog Leipzig

Kostrikov, Sergej Mironovich (»Kirow«, 1886–1934), sowjetischer Politiker ◊ 1982–1992 Sergej-Kirow-Oberschule

Köstritzer Straße, Anliegerstraße in der Kirschbergsiedlung; ✉︎ 04207; mittlere Wohn­lage; nach Bad Köstritz benannt

Kothe, Werner (* 1919), Mediziner, 1967–1985 ordentlicher Professor für Chirurgie und Direktor der Chriurgischen Klinik; 1979–1981 Präsident der Chirurgischen Gesellschaft der DDR

Kotzer, Christian Heinrich (1755–1825), Privatschullehrer Leipziger Biographie

Kötzschauer Straße
  1. Anliegerstraße in Klein­zscho­cher; ✉︎ 04229; mittlere Wohn­lage; Gleisschleife der Straßen­bahn
  2. ehemaliger Name der Straßenbahn-Haltestelle Kleinzschocher in der Dieskau­straße

Kötzschke, Rudolf (1867–1949), Historiker, 1906 Gründer und erster Direktor des Instituts für Landesgeschichte und Siedlungskunde

Kötzschkestraße, Anliegerstraße in Stünz; ✉︎ 04318; einfache Wohn­lage

KPD, Abkürzung für Kommunistische Partei Deutschlands

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