Anton-Bruckner-Allee

Die Anton-Bruckner-Allee (amtlicher Straßenschlüssel 05041) ist eine Verbindungsstraße von der Leipziger Westvorstadt nach Schleußig (Ortsteile Zentrum-West, Zentrum-Süd und Schleußig, Gemarkungen Schleußig und Leipzig).

Die 1 249 Meter lange Straße beginnt an der Könneritzstraße (Ortsteil und Gemarkung Schleußig) und führt geradlinig in östliche Richtung. Dabei überquert sie auf der noch bestehenden Ferdinand-Lassalle-Brücke (ursprünglich: »Bismarckbrücke«) die verfüllte Rödel und gleichzeitig die Gemarkungsgrenze zwischen Schleußig und Leipzig, nimmt den von Süden kommenden Nonnenweg und den nach Norden führenden Klingerweg (ursprünglich Teil des Nonnenwegs) auf, bildet einen namenlosen ovalen Schmuckplatz im westlichen Teil des König-Albert-Parks, überquert auf der Sachsenbrücke das Pleißeflutbett und gleichzeitig die Grenze des Ortsteils Schleußig mit den Ortsteilen Zentrum-Süd und Zentrum-West, kreuzt die Max-Reger-Allee, umschließt einen zweiten ovalen Platz mit Teich im östlichen Teil des König-Albert-Parks und mündet schließlich auf den Herzliyaplatz (Kreisverkehr), in den außerdem die Karl-Tauchnitz-Straße (von Nordosten nach Süden), die Edvard-Grieg-Allee (ursprünglich Teil der Marschnerstraße, von Norden) und die Beethovenstraße (von Osten) einmünden. Seit dem 1. Juli 1993 gehört das einzige Gebäude (Anton-Bruckner-Allee 1) zum Postleitbezirk 04229.

Die Straße wurde am Ende des 19. Jahrhunderts zur Erschließung des König-Albert-Parks als Allee angelegt und erhielt im Jahr 1896 den Namen König-Albert-Allee (König-Albert-Allee).? Damit wurde der deutsche Fürst Albert von Wettin (1828–1902) geehrt, der seit 1873 König von Sachsen war.

Am 9. Juli 1947 wurde beschlossen, der Straße mit Wirkung vom 15. Juli 1947 den Namen Anton-Bruckner-Allee zu geben (nach dem österreichischen Komponisten Anton Bruckner, 1824–1896).

Die Anton-Bruckner-Allee ist im gesamten Abschnitt zwischen Herzliyaplatz und Klingerweg für Kraftfahrzeuge gesperrt.

Quellen

 1) Abbildung aus: Leipziger Illustrirte Zeitung. 1873, S. 384
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