König-Johann-Brücke


König-Johann-Brücke Vollbild (42,8 kB!)

Die König-Johann-Brücke ist die Straßenbrücke der Zschocherschen Straße (1953-1991: »Philipp-Müller-Straße«) über den Karl-Heine-Kanal im Leipziger Stadtteil Plagwitz (zwischen der Elisabethbrücke im Westen und dem Karl-Heine-Bogen im Osten, Gemarkung Plagwitz).

Die Brücke wurde im Jahr 1862 als dreifeldrige Kreisgewölbebrücke in Ziegel-Bauweise errichtet. Sie erhielt ihren Namen nach dem regierenden Landesherrn der Stadt Leipzig, dem deutschen Fürsten Johann von Wettin (1801-1873, König von Sachsen 1854-1873), der persönlich an der Einweihung teilnahm.

Im Jahr 1875 wurde die Brücke um einen Gewölbebogen nach Süden verlängert, unter den das Industriegleis P VIII verlegt wurde, das zunächst nur zur Ladestelle II (Gleisstraße) und zum Gleis P IX führte, dann zwischen 1888 und 1925 aber auch von der Plagwitz-Connewitzer Verbindungsbahn genutzt wurde. Seit Oktober 1897 führen die Gleise der Kleinzschocherschen Straßenbahntrasse über die Brücke. Im Jahr 1912 wurde sie durch beidseitiges Ansetzen eines Betonbogens verbreitert.

Zwischen 1953 und 1991 wurde die König-Johann-Brücke auch als Philipp-Müller-Brücke bezeichnet.

Zwischen Oktober 1997 und 26.03.1999 wurde die Brücke abgebrochen und in Stahlbeton-Bauweise mit Sichtverblendung aus Sandstein, Granitporphyr und Klinkermauerwerk neu errichtet.

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