Plagwitz

Der Stadtteil Plagwitz (Plagwitz?) liegt im Westen von Leipzig.

Der hier ungefähr in Ost-West-Richtung verlaufende Karl-Heine-Kanal zerschneidet Plagwitz in zwei Teile. Während der kleinere Südteil vor allem von (meist ehemaligen) Industrie- und Gewerbeflächen geprägt ist, überwiegt im größeren Nordteil die Wohnbebauung. Wichtige Hauptstraßen sind die von der Straßenbahn erschlossenen Geschäftsstraßen Zschochersche Straße und Karl-Heine-Straße sowie die Erich-Zeigner-Allee.

Wichtige Gebäude und Einrichtungen in Plagwitz sind unter anderem der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofes, der Schulkomplex Karl-Heine-Straße 22b, das Einkaufs- und Dienstleistungszentrum Elster-Passage, der Felsen­keller, die Georg-Maurer-Bibliothek und die Heilandskirche.

Der Stadtteil entstand durch Eingemeindung der ehemaligen Gemeinde Plagwitz in die Stadt Leipzig am 1. Januar 1891.

Mit der Einführung der Kommunalen Gliederung am 18. März 1992 wurde der Stadtteil zerschnitten: der größte Teil kam zum zum Ortsteil Plagwitz, kleine Teile aber auch zu den Ortsteilen Lindenau (alle Gebiete nördlich der Karl-Heine-Straße) und Neulindenau (Gebiete westlich der Thüringer Straße).

Seit dem 1. April 1995 gehört der mittlere Teil des Stadtteils Plagwitz zum Sanierungsgebiet Plagwitz.

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