Schnorrstraße

Die Schnorrstraße (amtlicher Straßenschlüssel 05105) ist eine Anliegerstraße im Leipziger Stadtteil Schleußig (Ortsteil Schleußig, Gemarkung Schleußig).

Die 628 Meter(!) lange Straße beginnt an der Rödel­straße gegenüber den Abzweigen der Dammstraße und des Schleußiger Wegs und führt zunächst geradlinig in nordwestliche Richtung, kreuzt dabei die Oeserstraße und mündet in die Könneritzstraße. Dann wendet sie sich in westliche Richtung, kreuzt die Blümnerstraße und die Brockhausstraße, und mündet schließlich auf die Holbeinstraße (ursprünglich: »Seumestraße«, später: »Steubenstraße«). Die geradzahligen Hausnummern befinden sich auf der nordöstlichen und nördlichen Straßenseite. Seit dem 1. Juli 1993 gehört die Straße zum Postleitbezirk 04229.

Die Straße wurde im Heine- / Hüfferschen Bebauungsplan für Schleußig von 1876 als »Straße F« projektiert und lag im Baufeld (Gutsbezirk Schleußig) von Bernhard Hüffer (1824–1904).


Leipziger Tageblatt 17.02.1895, S. 13 

Am 30. Januar 1895 wurde beschlossen, der Straße mit Wirkung vom 1. März 1895 den Namen Schnorrstraße (Schnorrſtraße)? zu geben. Damit wird an den Leipziger Maler und Graphiker Veit Hans Schnorr von Carolsfeld (1764–1841) erinnert, der (ebenso wie Oeser, nach dem gleich­zeitig eine benachbarte Straße benannt wurde) Direktor der Leipziger Kunst­akademie war.

Quellen

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