Schnorrstraße

Die Schnorrstraße (amtlicher Straßenschlüssel 05105) ist eine Anliegerstraße im Leipziger Stadtteil Schleußig (Ortsteil Schleußig, Gemarkung Schleußig).

Die 599 Meter lange Straße beginnt an der Rödelstraße gegenüber den Abzweigen der Dammstraße und des Schleußiger Wegs (hier ursprünglich: »Dorfstraße«, später: »Rödelstraße«1)), führt zunächst geradlinig in nordwestliche Richtung, kreuzt dabei die Oeserstraße und mündet in die Könneritzstraße. Dann wendet sie sich in westliche Richtung, kreuzt die Blümnerstraße und die Brockhausstraße, und mündet schließlich auf die Holbeinstraße (ursprünglich: »Seumestraße«, später: »Steubenstraße«). Die geradzahligen Hausnummern befinden sich auf der nordöstlichen und nördlichen Straßenseite. Seit dem 1. Juli 1993 gehört die Straße zum Postleitbezirk 04229.

Die Straße wurde im Heine- / Hüfferschen Bebauungsplan für Schleußig von 1876 als »Straße F« projektiert und lag im Baufeld (Gutsbezirk Schleußig) von Bernhard Hüffer (1824–1904). Am 30. Januar 1895 wurde beschlossen, der Straße mit Wirkung vom 1. März 1895 den Namen Schnorrstraße (Schnorrſtraße)? zu geben. Damit wurde der Leipziger Maler und Graphiker Veit Hans Schnorr von Carolsfeld (1764–1841) geehrt.

Quellen

1) Im Jahr 1895 wurde die bisherige Dorfstraße in Schleußig auf ihrer gesamten Länge, also zwischen Schleußiger Brücke und Rödelbrücke in »Rödelstraße« umbenannt. Im Jahr 1924 wurde die Rödelstraße östlich der Einmündung der Schnorrstraße nach Nordwesten verschwenkt, der alte Ostabschnitt wurde zum »Schleußiger Weg« gezogen.
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