Die Wächterstraße (amtlicher Straßenschlüssel 05184) ist eine Anliegerstraße in der Leipziger Südwestvorstadt (»Musikviertel«, Ortsteil Zentrum-Süd, Gemarkung Leipzig).
Die 492 m lange Straße beginnt an der
Harkortstraße (gegenüber der
Einmündung der Dimitroffstraße)
und führt zunächst geradlinig nach Westen, überquerte bis 1952
auf der Harkort-Brücke den
seitdem überwölbten
Pleißemühlgraben,
kreuzt die Wilhelm-Seyfferth-Straße, die
Grassistraße und die
Ferdinand-Rhode-Straße, wendet sich dann
in einem großen Bogen nach Süden, wo sie gegenüber der
Schwägrichenstraße in die
Beethovenstraße mündet
(vgl. Karte).
Die geradzahligen Hausnummern befinden sich auf der nördlichen
Straßenseite. Seit dem 01.07.
Die Straße wurde in der Mitte der 1880er Jahre angelegt und führte im Bebauungsplan für die Südwestvorstadt die Bezeichnung »Straße 2«. Im Jahr 1884 erhielt sie gemeinsam mit der als »Straße A« bezeichneten Straße den Namen Wächterstraße (nach dem Leipziger Juristen Professor Dr. K.-G. von Wächter, 1797-1880).
Im Jahr 1889 wurde die Pleißenstraße mit zur Wächterstraße gezogen und der südlich der Beethovenstraße gelegene Abschnitt in Schwägrichenstraße umbenannt.
Von 1896 bis 1928 führte die Schleußiger Straßenbahntrasse über den zwischen Königsplatz (heute: Wilhelm-Leuschner-Platz) und Grassistraße befindlichen Abschnitt der Wächterstraße.
Am 13.07.
Am 19.11.