Die Scharnhorststraße (amtlicher
Straßenschlüssel 04059) ist eine Anliegerstraße in der
Leipziger Südvorstadt
(Ortsteil
Südvorstadt,
Gemarkung Leipzig, vgl.
Stadtplan bei LVZ-Online
).
Die 885 m lange Straße beginnt an der August-Bebel-Straße (1876-1945: »Kaiser-Wilhelm-Straße«) und führt geradlinig nach Osten. Dabei kreuzt sie die Kochstraße (hier ursprünglich: »Connewitzer Chaussee«, später: »Connewitzer Straße«), die Karl-Liebknecht-Straße (hier bis 1933: »Südstraße«, 1933-1945: »Adolf-Hitler-Straße« und 1945 kurz wieder »Südstraße«), nimmt die von Süden kommende Andreasstraße auf, kreuzt die Bernhard-Göring-Straße (1843-1950: »Elisenstraße«), die Arthur-Hoffmann-Straße (hier 1855-1945: »Bayrische Straße«) und die Lößniger Straße und mündet schließlich in die Altenburger Straße. Im Abschnitt zwischen Koch- und Karl-Liebknecht-Straße bildet die Scharnhorststraße den Nordrand des Heinrich-Schütz-Platzes, im Abschnitt zwischen Karl-Liebknecht- und Andreasstraße den Nordrand des Alexis-Schumann-Platzes, auf dem von 1893 bis 1958 (seit 1943 als Ruine) die Andreaskirche stand. Die geradzahligen Hausnummern befinden sich auf der südlichen Straßenseite. Seit dem 01.07.1993 gehört die Straße zum Postleitbezirk 04275.
Die Straße wurde im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts angelegt und führte auf dem Bebauungsplan für die Südvorstadt die Bezeichnung »Straße H«. Am 16.05.1885 wurde beschlossen, der Straße den Namen Scharnhorststraße zu geben (nach dem preußischen General G. J. D. von Scharnhorst, 1755-1813).
Seit dem 18.06.2003 liegt die Straße vollständig im Erhaltungsgebiet Äußere Südvorstadt.