Apelstraße

Die Apelstraße (amtlicher Straßen­schlüssel 02073) ist eine Anlieger­straße in der Leipziger Nord­vorstadt (Gemarkung Leipzig, Orts­teil Eutritzsch).

Die 285 Meter lange Straße beginnt an der Berliner Straße und führt gerad­linig nach Nord­westen, kreuzt die Bitter­felder Straße und mündet schließ­lich auf die Kreuzung Witten­berger Straße / Dessauer Straße. Die gerad­zahligen Haus­nummern befinden sich auf der nord­östlichen Straßen­seite. Seit dem 01.07.1993 gehört die Straße zum Post­leit­bezirk 04129.

Die Straße wurde Ende des 19. Jahr­hunderts auf der ehemaligen Petzscher Mark angelegt.

In den Jahren 1895 / 1896 errichtete die Leipziger Elektrische Straßen­bahn auf der Südwest­seite der Straße ihr Haupt­depot (heute Straßen­bahnhof Witten­berger Straße), das Ein- und Aus­fahrten sowohl in die Berliner und Witten­berger Straße erhielt.

Am 20.08.1898 wurde die Neu­eutritzscher Straßenbahn­trasse in Betrieb genommen, die an der Berliner Straße von der Mockauer Straßenbahn­trasse abzweigt, die heutige Apel­straße auf ihrer gesamten Länge befährt und dann nach Norden in die Witten­berger Straße ein­biegt. Im gleichen Jahr wurden Ein- und Aus­fahrten aus der neu errichteten Halle II (»Apel­halle«) des Haupt­depots angelegt.

Am 04.10.1898 wurde beschlossen, der Straße mit Wirkung vom 10.11.1898 den Namen Apel­straße zu geben1) (nach dem Leipziger Fabrikanten und Handels­herren Andres Dietrich Apel, 1662–1718, und seinen Nach­kommen Johnn August Apel, 1771–1816, und Theodor Apel, 1811–1867).

Quellen

 1) die anderen beiden in der Petzscher Mark parallel verlaufenden Straßen (Hohmann­straße und Hartz­straße) wurden eben­falls nach Kauf­leuten und Stiftern benannt
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