Die Fritz von Harck-Anlage ist eine parkähnlich gestaltete Grünanlage in der inneren südwestlichen Vorstadt von Leipzig (»Musikviertel«, Ortsteil Zentrum-Süd, Gemarkung Leipzig). Sie wird umschlossen im Norden von der Karl-Tauchnitz-Straße, im Osten vom West-Ufer des Pleißemühlgrabens, im Süden von der Wächterstraße und im Westen von den östlichen Grenzen der Grundstücke Karl-Tauchnitz-Straße 1 (Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig) und Wächterstraße 30 (Gästehaus der Universität Leipzig).
Die Anlage entstand in den Jahren 1894/1900 auf den Grundstücken der 1890 abgebrochenen Nonnenmühle (alte Häusernummer 780) und des ehemaligen Benediktinerinnenklosters St. Georg (alte Häusernummer 788). Im Jahr 1917 erhielt sie den Namen Fritz von Harck-Anlage (nach dem Leipziger Kunstwissenschaftler Dr. F. von Harck, 1855-1917). Von 1967 bis Dezember 1999 befand sich die Mendelssohnbüste an der Westseite der Anlage.
Vom Herbst 1999 bis Frühjahr 2000 wurde die Fritz von Harck-Anlage im Zusammenhang mit der Wiederfreilegung des Pleißemühlgrabens grundlegend umgestaltet.