Burgaue

Die Burgaue ist ein Waldgebiet im Nordwesten von Leipzig. Sie bildet eine eigene Gemarkung (amtlicher Schlüssel 0403), die im Norden an die Gemarkungen Stahmeln und Wahren, im Osten an die Gemarkung Möckern, im Süden an die Gemarkungen Leutzsch und Böhlitz-Ehrenberg und im Westen an die Gemarkung Lützschena grenzt.

Die Burgaue bildet auf Leipziger Gebiet den nordwestlichen Abschnitt des größeren Elster-Luppen-Auewaldes, dessen natürliche Grenzen ursprünglich das Hundewasser im Norden sowie die Luppe (heute z. T. als Nahle bezeichnet, z. T. trocken gefallen) im Süden waren.

Am 06.05.1367 kaufte die Stadt Leipzig die damals Luch genannte und 500 Acker (= 2.767.115 m²) große Waldung, um ihre Bürger mit Brennholz versorgen zu können.

Am 01.12.1900 hatte der Gutsbezirk Burgaue 4 Einwohner.

Am 01.04.1925 wurde der Gutsbezirk Burgaue in die Stadt Leipzig eingemeindet.

Am 30.03.1961 wurde die Burgaue auf einer Fläche von 432.000 m² unter Naturschutz gestellt.

Heute umfasst das Naturschutzgebiet Burgaue eine Fläche von ca. 2.700.000 m².

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