Audorfstraße

Die Audorfstraße ist eine kurze Anliegerstraße in der Leipziger Südvorstadt. Sie liegt auf dem Flur­stück 4169 der Gemarkung Leipzig und hat den amtlichen Straßen­schlüssel 05172.


Openstreetmap

Die 157 Meter lange Straße beginnt, dabei die Paul-Gruner-Straße (ursprünglich »Sidonienstraße«) kreuzend, an der Südost-Ecke des Floßplatzes und führt zunächst in südliche Richtung, wendet sich dann aber fast im rechten Winkel nach Westen, bis sie auf die Dufourstraße (bis 1881 »Brandweg«) mündet. Die geradzahligen Hausnummern befinden sich auf der westlichen bzw. nördlichen, inneren Straßenseite. Seit dem 1. Juli 1993 gehört die Straße zum Postleitbezirk 04107.

Die Straße wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt und erhielt dabei den Namen Fürstenstraße (Fürſten­ſtraße).?

Am 9. Juli 1947 wurde beschlossen, die Fürstenstraße mit Wirkung zum 15. Juli 1947 in Audorf­straße umzubenennen. Damit wurde der Hamburger Schlosser Jakob Audorf (1835–1898) geehrt, der 1864 Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins war und das »Lied der Arbeiter« verfaßte.

Am 18. März 1992 wurde die Audorfstraße dem statistischen Bezirk 033 im Ortsteil Zentrum-Süd zugeordnet.

Seit dem 1. April 1995 gehört die Audorfstraße zum Sanierungs­gebiet Innerer Süden.

Quellen

 1) Abbildung aus: Beilage zum »Wahren Jacob« Nr. 31215, 1898, S. [1]
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