Apitz, Bruno

* 28.04.1900 Leipzig; † 07.04.1979 Berlin

Bruno Apitz war Schrift­steller.

Er wurde am 28. April 1900 im Haus Elisabeth­straße 15 geboren.

Bereits im Jahr 1917 als Kriegs­gegner zu Gefängnis­haft verurteilt, war Apitz von 1930 bis 1933 Mitglied im »Bund proletarischer Schrift­steller« und dessen Leipziger Vor­sitzender. Von 1933 bis 1945 war er im Zucht­haus und Konzentrations­lagern inhaftiert.

Von 1946 bis 1949 war Apitz Verwaltungs­direktor der Städtischen Bühnen Leipzig. Im Jahr 1949 übernahm er die Redaktion der Leipziger Volks­zeitung. Später lebte er in Berlin. Er war Mit­glied der Deutschen Akademie der Künste und wurde mit dem National­preis der DDR (1958 und 1963), dem Karl-Marx-Orden sowie dem Vater­ländischen Verdienst­orden ausgezeichnet.

Sein bekanntester Roman »Nackt unter Wölfen« erschien im Jahr 1958 und wurde im Jahr 1963 verfilmt.

Am 7. Mai 1975 wurde B. Apitz zum Ehren­bürger der Stadt Leipzig ernannt.

Am 2. Mai 1985 erhielt die damalige Stadt­bezirks­bibliothek West (später: Stadt­teil­bibliothek Grünau-Ost) den Namen »Bruno Apitz«. Am 10. Mai 1985 wurde am Geburts­haus eine Gedenk­tafel enthüllt.

Quellen

Weblinks

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