Professor Adolf Franz Robert Lehnert war Bildhauer in Leipzig.
Er studierte ab 1880 in Leipzig (bei M. zur Strassen, 1832-1896). Von 1886 bis 1924 war er Lehrer an der Bildhauer-Klasse der Kunstakademie in Leipzig, im Jahr 1896 wurde er zum Professor ernannt.
Im Jahr 1887 heiratete er Else
(
1909),
die Tochter des Leipziger Chorleiters
C. Riedel (1827-1888).
Lehnert schuf viele der Leipziger Denkmale, so u.a. das Bismarckdenkmal (1897), das Schreber-Hauschild-Denkmal (1899), das Luise Otto-Peters-Denkmal (1900), das List-Harkort-Denkmal (1927) und das Gregorydenkmal (1927). Aber auch mehrere Grabdenkmale und -medaillons sind sein Werk, u.a. für die Leipziger Verleger O. Harrassowitz (1845-1920) und H. Meyer (1826-1909) sowie den Unternehmer E. Mey (1844-1903).
Am 06.01.1948 starb Professor Adolf Lehnert im Alter von 85 Jahren in Leipzig. Er wurde auf dem Leipziger Südfriedhof beigesetzt (V. Abteilung). Das Grabmal für seine Familie schuf er nach dem Tod seiner Gattin selbst.