Straße des 17. Juni

Die Straße des 17. Juni ist eine Anliegerstraße in der südlichen Leipziger Vorstadt (Ortsteil Zentrum-Süd, Gemarkung Leipzig, Flurstück 4127/1). Sie hat den amtlichen Straßen­schlüssel 04301.


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Die 146 Meter lange Straße beginnt am Peterssteinweg (gegenüber der Einmündung der Härtelstraße; hier beginnt auch die nach Südwesten führende Münzgasse) und führt geradlinig und kreuzungsfrei nach Westen, bis sie in die Harkortstraße einmündet (gegenüber der Beethovenbrücke, bis 2005 »Carola-Brücke«). Die geradzahligen Hausnummern befinden sich auf der nördlichen Straßenseite. Seit dem 1. Juli 1993 gehört die Straße zum Postleitbezirk 04107.

Die Straße hieß seit 1839 Kleine Burggasse (Kleine Burg­gaſſe)?. Die Benennung erfolgte aber nicht zur Unterscheidung von einer »Großen Burggasse«, die es gar nicht gab, sondern in Bezug auf ein nahe liegendes Grundstück, das als »Kleine Burg« bezeichnet wurde.

Am 26. Mai 1900 wurde beschlossen, die Kleine Burggasse mit Wirkung vom 17. Juli 1900 mit zur Beethovenstraße zu ziehen.

Seit dem 1. April 1995 befinden sich die auf der Südseite dieses Straßenabschnittes gelegenen Grundstücke im Sanierungsgebiet Innerer Süden.

Am 22. Januar 2003 wurde beschlossen, die frühere Kleine Burggasse wieder von der Beethovenstraße zu trennen und in Straße des 17. Juni umzubenennen (nach den Ereignissen des 17. Juni 1953).

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