Die Lampebrücke war eine Straßenbrücke über den Pleißemühlgraben (zwischen der Robert-Schumann-Brücke [ursprünglich »Sidonienbrücke«, später »Paul-Gruner-Brücke«] im Süden und der Mozartbrücke [ursprünglich »Albert-Brücke«, später »Simsonbrücke«, »Gewandhausbrücke«] im Norden). Sie verband die von Osten kommende Hohe Straße mit der nach Westen führenden Haydnstraße. Am westlichen Brückenlager kreuzte die Simsonstraße, am östlichen Brückenlager die Lampestraße.
Die Brücke wurde in der Mitte der 1880er Jahre bei der Bebauung der Leipziger Südwest-Vorstadt angelegt und erhielt ihren Namen nach dem Leipziger Kaufmann Dr. C. Lampe (1804-1889).
Infolge der Überwölbung des Pleißemühlgrabens im Jahr 1952 verlor die Brücke ihre eigentliche Funktion und erscheint heute als ein normales Stück Straße; wahrscheinlich wurde sie zurückgebaut oder ganz abgebrochen.
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