Lampebrücke

Die Lampebrücke war eine Straßenbrücke über den Pleißemühlgraben in der Leipziger Südwestvorstadt.

Sie lag zwischen der Robert-Schumann-Brücke (ursprünglich »Sidonienbrücke«, später »Paul-Gruner-Brücke«) im Süden und der Mozartbrücke (ursprünglich »Albert-Brücke«, später »Simsonbrücke« und »Gewandhausbrücke«) im Norden und verband die von Osten kommende Hohe Straße (Südvorstadt) mit der nach Westen führenden Haydnstraße (»Musikviertel«). Am westlichen Brückenlager kreuzte die Simsonstraße, am östlichen Brückenlager die Lampestraße.

Die Brücke wurde in der Mitte der 1880er Jahre bei der Bebauung der Leipziger Südwest-Vorstadt angelegt und erhielt am 7. März 1887 den Namen Lampe-Brücke. Damit wurde der Leipziger Kaufmann Dr. Carl Lampe (1804–1889) geehrt.

Am 25. Oktober 1900 wurde die Schreibweise auf Lampebrücke geändert.

Infolge der überwölbung des Pleißemühlgrabens im Jahr 1952 verlor die Brücke ihre eigentliche Funktion und erscheint heute als ein normales Stück Straße; wahrscheinlich wurde sie zurückgebaut oder ganz abgebrochen.

Literatur

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