Scheibenholzpark

Der Scheibenholzpark ist eine 11 Hektar große Grünanlage südwestlich der Leipziger Altstadt (Ortsteil Zentrum-Süd, Gemarkung Leipzig). Er wird umschlossen vom König-Albert-Park im Norden, der Karl-Tauchnitz-Straße im Osten, der Rennbahn im Süden und dem Pleißeflutbett im Westen.

Ursprünglich befand sich hier ein Teil des südlichen Leipziger Auenwaldes, der nach seinen Besitzern im 15. Jahrhundert, der Ratsherrenfamilie Scheibe, den Namen »Scheibenholz« führte.

In der zweiten Hälfte der 1870er Jahre wurde dieser Bereich in einen Park umgestaltet und im Jahr 1877 als Scheibenholzpark übergeben.

Im Jahr 1897 wurde der Scheibenholzpark durch den späteren König-Albert-Park mit dem Johannapark (seit 1863) verbunden, so dass eine zusammenhängende, große Parkanlage entstand.

Mit Beschluss vom 24. September 1954 wurde der Scheibenholzpark mit dem ehemaligen König-Albert-Park und dem Johannapark zum Zentralen Kulturpark »Clara Zetkin« zusammengefasst. Sein eigentlicher Name wurde damit immer mehr verdrängt.

Im Jahre 2011 wurde beschlossen, dass der Scheibenholzpark (im Gegensatz zum Johannapark, Klingerhain und Palmengarten) seinen historischen Namen nicht zurückerhält und weiterhin als Teil den Clara-Zetkin-Parks gilt (Beschluss RBV-780/11 vom 20.04.2011).

Quellen

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