Die Lukaskirche ist ein Sakralbau im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf. Sie befindet sich auf dem Volkmarsdorfer Markt (bis 1907 »Markt«, 1908–1933 »Volkmarsdorfer Markt«, 1933–1945 »Horst-Wessel-Platz«, 19. Mai 1945–31. Juli 1945 »Volkmarsdorfer Markt«, 1945–2012 »Ernst-Thälmann-Platz«). Die Saalkirche wurde ursprünglich für ca. 1 000 Sitzplätze geplant. Sie ist 46 Meter lang, 21 Meter breit und hat einen 71 Meter hohen Turm.

Die Kirche wurde ab 1891 (erster Spatenstich am 2. Juli, Grundsteinlegung am 9. August) für die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde von Volkmarsdorf nach einem Entwurf des Architekten Julius Zeißig (1855–1930) im neogotischen Stil erbaut und am 19. März 1893 dem Evangelisten Lukas geweiht. Die ursprüngliche Schreibweise war Lucaskirche (Lucaskirche),? erst nach Dudens Vornamenreform von 1902 setzte sich die moderne Schreibweise (Lukaskirche) durch.
Vom zweiten Weltkrieg blieb die Lukaskirche weitgehend verschont; lediglich der Turm und einige Fenster wurden im April 1945 durch Druckwellen benachbarter Bombentreffer beschädigt.
Am 1. Januar 2002 ging die Lukaskirchgemeinde Volkmarsdorf in der neuen Gemeinde Sellerhausen-Volkmarsdorf auf, die seitdem nur noch die Emmauskirche in Sellerhausen nutzt. Das Kirchgebäude in Volkmarsdorf wird seit Ostermontag 2015 als »St. Lukaskirche« von der St. Trinitatisgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche genutzt, die es 2017 auch kaufte.