Falkenstein, Paul    Freiherr von

* 15.06.1801 Pegau; gestorben14.01.1882 Dresden

Dr. Johann Paul Freiherr von Falkenstein war Jurist und Staats­mann.

Von 1835 bis 1844 war er Direktor der Kreis­direktion Leipzig1). Seine Frau Minna erbte 1839 (gemeinsam mit ihrer Schwester Laura von Gruner) von ihrem verstorbenen Onkel Dr. H. Blümner (1765-1839) das Ritter­gut Großzschocher mit Windorf, dessen Verwaltung Freiherr von Falkenstein nun übernahm.

Im Jahr 1844 wurde P. Freiherr von Falkenstein anlässlich des Ausscheidens aus dem Amt zum Ehren­bürger der Stadt Leipzig ernannt.

Von 1844 bis 1848 war P. Freiherr von Falkenstein Innen­minister des König­reichs Sachsen.

Am 31.10.1853 wurde P. Freiherr von Falkenstein zum Ehren­mitglied der Königlich Sächsischen Gesell­schaft der Wissen­schaften ernannt.

Von 1853 bis 1871 war er sächsischer Kultus­minister. Im Oktober 1866 wurde er zugleich Vorsitzender des Königlich Sächsischen Gesamt­ministeriums, dieses Amt führte er bis zum 01.10.1871.

Im Jahr 1929 wurde eine Straße im Leipziger Stadt­teil Großzschocher nach P. Freiherrn von Falkenstein benannt (Falkenstein­straße).

Quellen

Fußnote:
 1) heute mit der Landes­direktion vergleichbar
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