Simson, Eduard von

* 10.11.1810 Königsberg1); gestorben02.05.1899 Berlin

Dr. jur. Martin Eduard (von) Simson war Jurist und Staats­mann.

E. Simson war Mitglied und Präsident der Frankfurter National­versammlung (1848/1849) sowie Präsident des Nord­deutschen (1867-1870) bzw. Deutschen (1871-1873) Reichs­tages.

Von 1879 bis 1891 war E. Simson erster Präsident des Reichs­gerichts in Leipzig.

Im Jahr 1883 wurde E. Simson zum Ehren­bürger der Stadt Leipzig ernannt. Im selben Jahr wurde eine Straße in Leipzig nach ihm benannt (Simson­straße). Auch die Mozart­brücke trug von 1900 bis 1935 seinen Namen (»Simson­brücke«).

Im Jahr 1888 wurde er geadelt.

E. Simson starb am 02.05.1899 im Alter von 88 Jahren in Berlin.

Im Ergebnis der Diskussion um die Person G. M. Dimitrov (1882-1949) erhielt im Jahr 1998 der ursprünglich zur Simson­straße gehörende, dann aber »Reichs­gerichts-«, »Präsident-Friedrichs-« und »Georgi-Dimitroff-Platz« genannte Platz vor dem Gebäude des ehemaligen Reichs­gerichts den Namen Simson­platz.

Weblinks

Quellen

Fußnote:
 1) heute: Kaliningrad (Russische Republik)
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