Otto, Hans

* 10.08.1900 Dresden; gestorben24.11.1933 Berlin


Briefmarke von 1975

Hans Otto war Schauspieler.

Im Jahr 1921 debütierte er am Künstlertheater Frankfurt / Main unter A. Kuckhoff (1887-1943). Zwei Jahre später wurde er Mitglied der KPD. Von 1924 bis 1926 wirkte er in Gera, von 1926-1929 in Hamburg. Seit 1930 trat er am Schauspielhaus in Berlin auf. Die ihm angebotene Mitarbeit im Film »Fridericus Rex« lehnte er aus politischen Gründen ab.

Am 14.11.1933 wurde der Kommunist H. Otto verhaftet. Während einer Vernehmung in der SA-Kaserne in der Berliner Voßstraße stürzte er aus einer oberen Etage. An den Verletzungen starb er am 24.11.1933 im Alter von 33 Jahren in einem Berliner Krankenhaus.

Das Landestheater Potsdam trägt den Namen »Hans-Otto-Theater«. In der DDR fand ein »Hans-Otto-Wettbewerb« zwischen den Theatern statt, bei dem der »Hans-Otto-Preis« verliehen wurde (eine Porträtbüste; als Wanderpreis).

Von 1967 bis 1992 trug die Theaterhochschule Leipzig den Ehrennamen »Hans Otto«.

Im Jahr 1971 wurde eine Straße im Leipziger Stadtteil Lößnig nach ihm benannt (Hans-Otto-Straße).

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Quellen

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