Bigl, Volker

* 13.02.1942 Bernsdorf; † 24.03.2005 Brandis1) bei Leipzig

Professor Dr.med. Volker Bigl (Volker Bigl)? war Mediziner und Hoch­schul­lehrer in Leipzig.

Bigl begann im Jahr 1960 ein Medizin­studium in Buka­rest, das er ab 1962 an der Uni­versität Leipzig fort­setzte und im Jahr 1966 mit seiner Pro­motion ab­schloss. Danach arbeitete er vor allem auf dem Gebiet der Hirn­forschung.

Im Jahr 1991 habilitierte er sich in Leipzig, im Jahr 1992 wurde er zum Pro­fessor für Neuro­chemie ernannt. Im Jahr 1992 wurde Bigl Direktor des Paul-Flechsig-Instituts.

Seit dem 11. März 1994 war Prof. Dr. Bigl Mit­glied der Sächsischen Akademie der Wissen­schaften.

Von 1995 bis 1997 war er Dekan der Medizinischen Fakultät.

Im Jahr 1997 wurde Prof. Dr. Bigl zum Rektor der Uni­versität Leipzig gewählt. Er trat das Amt am 1. Dezember 1997 an.

Am 30. Januar 2003 erklärte Prof. Dr. Bigl seinen Rück­tritt vom Amt des Rektors, nachdem die sächsische Regierung zwei Tage zuvor das Grund­stück der ehe­maligen Uni­versitäts­kirche St. Pauli aus der Campus-Planung heraus­nahm und dessen Ver­kauf an die römisch-katholische Kirche favorisierte.

Im Jahr 2004 wurde Prof. Dr. Bigl zum Prä­sidenten der Sächsischen Akademie der Wissen­schaften gewählt. Noch im gleichen Jahr musste er von diesem Amt aber aus gesund­heit­lichen Gründen zurück­treten.


Grabstätte Vollbild (358 kB!)

Prof. Dr. V. Bigl war Ehren­doktor der Ohio Uni­versity in Athens (Ohio, USA).

Am 24. März 2005 starb Professor Dr. Volker Bigl im Alter von 63 Jahren im Brandiser Ortsteil Polenz1) an einem Hirn­tumor. Er wurde auf dem Leipziger Süd­friedhof (Ab­teilung I) begraben.

Weblinks

Quellen


 1) das »Stadtlexikon Leipzig« behauptet als Sterbeort Leipzig; der »Professorenkatalog« und die Sächsische Akademie ignorieren die Eingemeindung von Polenz in die Stadt Brandis zum 1. Januar 1992
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