Dufour-Féronce, Jean Mark Albert

* 20.12.1798 Leipzig; gestorben12.11.1861 London

Jean Mark Albert Dufour-Féronce war Kauf­mann in Leipzig. Er war Inhaber der Seidenwaren­handlung »Dufour Gebr. & Co.«, die ihren Sitz im Romanus­haus hatte, das der Familie Dufour gehörte und von 1812 bis 1905 den Namen »Dufours Haus« führte.

Dufour-Féronce war Mit­glied des Eisen­bahn-Comitées zur Schaffung einer Eisenbahn­strecke zwischen Leipzig und Dresden (Dresdner Eisen­bahn) und im Jahr 1835 Mit­begründer der »Leipzig-Dresdner Eisen­bahn-Compagnie«, dessem ersten Direktorium er auch angehörte.

Im Jahr 1838 gehörte Dufour-Féronce zu den Gründern der Leipziger Bank.

Von 1840 bis 1846 war er Stadt­rat. Im Jahr 1846 wurde er General­konsul von Portugal.

Besondere Verdienste erwarb sich Dufour-Féronce beim Bau des Suez-Kanals, zu dessen Finanzierung er eine Vorschuss­zahlung des König­reiches Sachsen erwirkte.

Im Jahr 1850 wurde Dufour-Féronce in die Erste Kammer des sächsischen Land­tags berufen.

Im Jahr 1856 wurde er Direktor der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt, zu dessen Mit­begründern er gehörte.

Seit 1878 wird J. M. A. Dufour-Féronce auf dem Eisenbahn­denkmal geehrt. Im Jahr 1881 wurde eine Straße in Leipzig nach ihm benannt (Dufour­straße).

Quellen

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