Jean Mark Albert Dufour-Féronce war Kaufmann in Leipzig. Er war Inhaber der Seidenwarenhandlung »Dufour Gebr. & Co.«, die ihren Sitz im Romanushaus hatte, das der Familie Dufour gehörte und von 1812 bis 1905 den Namen »Dufours Haus« führte.
Dufour-Féronce war Mitglied des Eisenbahn-Comitées zur Schaffung einer Eisenbahnstrecke zwischen Leipzig und Dresden (Dresdner Eisenbahn) und im Jahr 1835 Mitbegründer der »Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie«, dessem ersten Direktorium er auch angehörte.
Im Jahr 1838 gehörte Dufour-Féronce zu den Gründern der Leipziger Bank.
Von 1840 bis 1846 war er Stadtrat. Im Jahr 1846 wurde er Generalkonsul von Portugal.
Besondere Verdienste erwarb sich Dufour-Féronce beim Bau des Suez-Kanals, zu dessen Finanzierung er eine Vorschusszahlung des Königreiches Sachsen erwirkte.
Im Jahr 1850 wurde Dufour-Féronce in die Erste Kammer des sächsischen Landtags berufen.
Im Jahr 1856 wurde er Direktor der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt, zu dessen Mitbegründern er gehörte.
Seit 1878 wird J. M. A. Dufour-Féronce auf dem Eisenbahndenkmal geehrt. Im Jahr 1881 wurde eine Straße in Leipzig nach ihm benannt (Dufourstraße).