Franz-Rendtorff-Haus

Das Franz-Rendtorff-Haus ist ein Wohn- und Geschäftshaus in der Pistorisstraße 6 (Gemarkung Schleußig, Ortsteil Schleußig). Seit 1943 ist es Sitz des Gustav-Adolf-Werks.

Das zweigeschossige Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss wurde im Jahr 1930 als Wohnheim des Gustav-Adolf-Werks eröffnet. Es erhielt seinen Namen nach dem Theologen und Hochschullehrer F. Rendtorff (1860-1937), der Vorsitzender des Vorstandes des Gustav-Adolf-Werkes war.

Das Wohnheim verfügte zunächst über 25 Einzelzimmer, in denen evangelische Theologiestudenten vor allem aus Ost- und Südosteuropa, aber auch aus den USA, lebten.

Nach der Zerstörung des Gebäudes des Gustav-Adolf-Werks im Leipziger Zentrum im Dezember 1943 diente das Franz-Rendtorff-Haus auch als Sitz des Gustav-Adolf-Werks.

Im Jahr 1990 wurde das Wohnheim im Franz-Rendtorff-Haus, in dem insgesamt 550 ausländische Studenten wohnten, geschlossen; dafür wird seitdem das Evangelische Studienhaus in Stötteritz vom Gustav-Adolf-Werk mit genutzt. Jetzt dient das Gebäude ausschließlich als Zentrale des (seit 1994 wieder gesamtdeutschen) Gustav-Adolf-Werkes.

Das Franz-Rendtorff-Haus steht unter Denkmalschutz.

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