Leipzig-Volkmarsdorf


Lage im Leipziger Eisenbahnnetz

Leipzig-Volkmarsdorf (Leipzig-Volkmarsdorf)? war ein Halte­punkt (Kurz­bezeich­nung der Deutschen Bahn: LLV) im Osten der Stadt Leipzig. Er lag am Kilometer 1,835 der hier nicht elektrifizierten Geithainer Eisenbahn zwischen dem Haupt­bahnhof im Westen und dem Bahnhof Leipzig-Paunsdorf im Osten.

Die Station wurde am 23. Februar 1920 eröffnet, diente aber zunächst nur als innerbetrieblicher Werks­haltepunkt der Reichs­bahn. Die außen liegenden Bahnsteige befanden sich westlich der Hermann-Liebmann-Brücke, zu der je eine Treppe hinauf­führte. Obwohl er in der Gemarkung Leipzig lag, erhielt der Halte­punkt den irre­führenden Namen eines benachbarten Stadt­teils (der wirklich in Volkmarsdorf liegende Haltepunkt hieß zuletzt Leipzig Ost).

Am 15. Mai 1934 wurde der Haltepunkt für den allgemeinen Verkehr freigegeben.

Bei der Einführung der Kommunalen Gliederung zum 18. März 1992 wurde die Station dem Ortsteil 01 Zentrum-Ost zugeordnet.

Um die Jahrtausendwende, vielleicht im Zusammenhang mit dem Umbau der Geithainer Eisenbahn 2003/2004, wurde der Haltepunkt stillgelegt.

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